Referenzschule für Medienbildung

Referenzschule für Medienbildung

Medienbildung/Medieneinsatz (Medienkompetenzen)

Der Berufsschule Donauwörth wurde am 17.10.2016 im Rahmen eines Festaktes aus der Hand von Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich der Status „Referenzschule für Medienbildung“ verliehen.
Während einer vorangegangenen zweijährigen Qualifizierungsphase hatte sich die Schulleitung gemeinsam mit dem Kollegium über konkrete Verbesserungspotentiale im Bereich mediale Bildung beschäftigt. Dazu wurden die von uns gesetzten Ziele, Maßnahmen und Aktivitäten in einem umfassenden Medienentwicklungsplan dokumentiert.

Der Medienentwicklungsplan der Berufsschule Donauwörth steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung und enthält Ideen, Vorschläge und Aktivitäten, wie das umfassende Thema Medien im Unterricht ein- und umgesetzt werden kann:

Download

Vorrangig betten wir an der Berufsschule neue Medien in das Unterrichtsgeschehen ein. Wir Lehrkräfte erweitern unsere Kompetenzen im Bereich Digitale Bildung. Der hier vorzufindende Medienentwicklungsplan wird auch zukünftig zeitnah um weitere Entwicklungen ergänzt und aktualisiert.
Die Schwerpunkte der Medienarbeit an der Berufsschule Donauwörth liegen dabei auf

  • der Stärkung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler
  • der Stärkung der Medienkompetenz des Lehrerkollegiums
  • der weiteren Verbesserung der Unterrichtsqualität.

Um unsere Ziele zu erreichen, beschäftigten wir uns seit dem Schuljahr 2014/2015 konkret mit folgenden Themenfeldern im Bereich Medien:

  • Erstellung eines ausbildungsberufsspezifischen und jahrgangsstufengerechten Medien- und MethodencurriculumsDownload
  • Fortführung und Systematisierung der schulinternen Lehrerfortbildung (SchiLF) im Bereich Medienpädagogik unter besonderer Berücksichtigung der individuellen Bedarfsanforderungen der Fachabteilungen und Lehrkräfte.
  • Weitere Entwicklung und Optimierung der Medienausstattung der Berufsschule Donauwörth, um den medienpädagogischen Herausforderungen in Zukunft gerecht zu werden.
  • Technische Verbesserung, wie z.B.: Einführung WLAN für Lehrkräfte, dienstliche Mailadresse, pädagogische Benutzeroberfläche, Ausstattung der Lehrkräfte mit verschlüsselten USB-Sticks, etc.

Weitere Informationen zu den Bereichen Medienbildung, Medienrecht und dem Projekt Referenzschule für Medienbildung finden Sie auf folgenden Seiten:

Für das Projekt „Referenzschule für Medienbildung“ war StRin Katharina Maier Ansprechpartnerin. Sie ist zur Zeit voll an die Regierung von Schwaben abgeordnet. Für Fragen zur Implementierung und Nutzung von mebis stehen Ihnen die mebis-Koordinatoren StD Peter Laube und StRin Sarah Fitz gern zur Verfügung.

Medienkonzept 2019

Aktuell arbeiten wir an einer Überarbeitung unseres Medienkonzeptes. Es besteht aus den drei Teilen: Mediencurriculum, Ausstattungsplanung und Fortbildungsplanung. Wir haben zwei Testgruppen von Lehrkräften, die im Unterricht den Einsatz von Tablets eruieren und täglich erproben. Testgruppe 1 von 2/2019 bis 1/2020 und Testgruppe 2 von 6/2019 bis 5/2020.

Ziel der Unterrichtsentwicklung ist es, die interaktiven Tafeln nicht anzuschaffen und gleich einen Schritt weiter zu gehen. Wie sehen einen großen Vorteil gegenüber den interaktiven Displays und Tafeln. Die Lehrkraft ist mit dem Tablet (Stehpult) immer in (Blick-)Kontakt mit den Schülern und nicht mit dem Rücken abgewandt. Das Gerät ist vielseitig und mobil einsetzbar. Die Kosten sind wesentlich geringer.  Eine Ersatzbeschaffung ist somit ebenfalls besser planbar und kostengünstiger. Berufsbezogene Apps können zielgerichtet eingesetzt werden. Die Erfahrungen sind sehr gut. Für die Lehrkräfte stehen schulinterne Fortbildungen zur Verfügung (z.B. Unterrichten mit dem iPad). Sehr gewinnbringend ist der informelle Austausch im Lehrerzimmer und im Team der Schulentwicklung. Für einen Zwischenbericht zum Tableteinsatz stehen die Lehrkräfte und die Schulleitung gerne  zur Verfügung.

Aushändigung der Urkunde zur „Referenzschule für Medienbildung“ an den ehemaligen Schulleiter Herrn Schiffelholz und Frau Maier durch Herrn Staatssekretär Georg Eisenreich (10/2016).