Profilschule Inklusion

Profilschule Inklusion

Köche und Fachpraktiker Küche
BGJ Holz

Kurzinfo als Flyer zum Download: Inklusion an der Ludwig-Bölkow-Schule

Differenzierung

Umgang mit der heterogenen Klassengemeinschaft in Bezug auf  unterschiedliche  Ausbildungsberufe (mit anderem Anforderungsniveau)  und Leistungsfähigkeit der einzelnen Schüler:

  • Erstellung von Unterrichtsmaterial in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen
  • Zeitweilige Trennung der Berufe oder Leistungsniveaus und Beschulung in separaten Räumen (zusätzliche Strukturierungshilfen für Leistungsschwächere)
  • differenzierte Leistungserhebungen (schriftlich, mündlich, Referate, ganzheitlich im Projekt)
  • unterschiedliche Schwierigkeitsstufen bei Leistungserhebungen
  • verschiedene Zugänge durch Methodenvielfalt

Teamteaching

Zeitgleich unterrichten zwei Lehrer in einer Klasse.

  • Gemeinsame Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts (erhöhte Präsenz, individuellere Betreuung in Arbeitsphasen, differenzierte Unterrichtsgestaltung möglich)
  • Erleichterung der Differenzierung (bei Bedarf räumliche Trennung der Schülergruppen möglich)
  • Neutrale Bewertung mündlicher Leistungen und Projektarbeiten durch intensive Beobachtung möglich
  • Gemeinsame Fortbildungen
  • Arbeitsbereicherung durch den Austausch mit dem Tandempartner

Berufsbezug

Köche und  Fachpraktiker Küche arbeiten in der Schule, wie in er beruflichen Praxis, zusammen, wobei  die Köche anleitend tätig sind und die Fachpraktiker Küche zuarbeiten.

  • Teamarbeit in Theorie (rotierende Gruppenauslosung nach dem Zufallsprinzip) und Praxis (fest bestehende Kochgruppen werden eingeteilt)
  • Gemischte Gruppen mit wechselnden Hierarchien (Postenchefs)
  • Abbildung von komplexen beruflichen Lernsituationen durch unsere Projekte

Förderunterricht

Durch zusätzliche Angebote werden die Fachpraktiker Küche und generell leistungsschwächere Schreinerauszubildende individuell unterstützt und gefördert.

  • Zusatzschultag für die Fachpraktiker Küche zur Einübung und Aufarbeitung des bisher Erlernten
  • Nachmittäglicher Förderunterricht für leistungsschwächere Schüler („Nachhilfe“)
  • Individuelle und differenzierte Aufarbeitung der Unterrichtsinhalte (durch verschiedene Schwierigkeitsstufen)
  • Kontakt mit dem Kolping Bildungswerk in Bezug auf ausbildungsbegleitende Hilfen

Individuelle Beratung

Jeder Schüler hat Anspruch auf eine individuelle Beratung, um gezielt unterstützt und gefördert werden zu können. Zur Verfügung stehen uns:

  • Beratungslehrkraft
  • Mobiler sonderpädagogischer Dienst
  • Schulpsychologe
  • externe Angebote wie ausbildungsbegleitende Hilfen
  • Eingangstest zur Ermittlung des Förderbedarfs

Fördern und Fordern

Wir fördern und fordern unsere Schüler individuell nach ihrer Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft. Wir unterstützen die Selbsttätigkeit und Eigeninitiative in Phasen selbstorganisierten Lernens unter Herausstellung des Praxisbezugs.

  • Individuelle Prüfungsvorbereitung
  • Schülertutoren für leistungsschwächere Schüler in Theorie und Praxis
  • Förderung der Selbsteinschätzung (Bearbeitung von Selbstreflexionsbögen mit anschließenden Einzelgesprächen mit der Lehrkraft)
  • Feedback der Schüler zur Bewertung ihrer Gruppenergebnisse und der Zusammenarbeit mit den einzelnen Partnern
  • Rückmeldung zum Gelingen der Schulprojekte durch nachträgliche intensive Besprechungen und konstruktiver Kritik
  • Motivation der Schüler eigenverantwortlich tätig zu werden und die Übertragung von Führungsaufgaben
  • Erstellung von Präsentationen und anschließender Referate über fachtheoretische Themen
  • Selbstorganisierte Projekttage mit Hilfestellung durch die jeweilige Lehrkraft in Praxis und Theorie (Eigenverantwortliche Arbeitsphasen)

Sozial-emotionale Förderung

Wir fördern unsere Schüler auch außerhalb von Klassenzimmer und Schulküche im Rahmen der Sozial- und Selbstkompetenz.

  • Gemeinsame Unternehmungen mit Arbeitsaufträgen (Ziel: Zusammenarbeit, Selbstorganisation, Erfahrungen erweitern, sich in neuen Situationen zurechtfinden)
  • Einfordern von gegenseitiger Rücksichtnahme
  • Zusammenarbeit mit wechselnden Partnern (sich auf andere einstellen)
  • Zufällige Rollenverteilungen bei Gruppenarbeiten (jeder muss einmal Ergebnisse präsentieren)