Sport

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Lehrkräfte

Frau Lutz ist für den Sport in Klassen mit überwiegend Mädchen und Herr Kilian für den Sportunterricht in koedukativen Klassen eingeteilt.

Gründe für den Sport

„Hilfe, ich bin zu dick!“

Deutschland hat mehr Fettleibige und Übergewichtige als jedes andere EU-Land, so die Studie der International Association for the Study of Obesity vom April 2008. Etwa ein Drittel der Jugendlichen und ein Viertel der Kinder in Deutschland leiden laut Experten unter Übergewicht!

Stellungnahme des Schulleiters zum Berufsschulsport

Folgt man der ursprünglichen Bedeutung des Wortes Sport, das sich vom englischen „disport“ ableitet, dann soll Sport in erster Linie Vergnügen bereiten. Untersuchungsergebnisse, in denen Sportunterricht in steter Regelmäßigkeit zu den Lieblingsfächern zählt, scheinen diesen Anspruch zu bestätigen. Auch in der letzten veröffentlichten DSB (Deutscher Sportbund)-SPRINT-Studie gaben zwei Drittel der befragten Schülerinnen und Schüler an, sich auf den Sportunterricht zu freuen.
Bewegung und Sport tragen – laut dieser Studie – entscheidend zur Zufriedenheit in der Schule und zur psychosozialen Gesundheit bei. Freude, Wohlbefinden und eine positive Grundstimmung sind gute Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen – auch über den Sportunterricht hinaus.
Der Sportunterricht an beruflichen Schulen hat neben den pädagogischen, gesundheitlichen und sozialen Áufgaben andere spezielle Zielsetzungen.
So soll der Sportunterricht an beruflichen Schulen zu einer Stärkung der allgemeinen Kondition führen, durch das Erlernen berufsspezifischer Ausgleichsübungen werden Schüler befähigt, einseitige Belastungen aus dem Berufsleben auszugleichen und durch das Ausüben verschiedener Spiel-Sportarten soll die Freude an Bewegung und an einer gesunden Lebensführung angeregt werden.

Winfried Schiffelholz
(Schulleiter)

Ziele des Berufsschulsports sind:

  • Förderung körperlicher und seelischer Leistungsfähigkeit, damit bessere Kondition, bessere Koordinationsfähigkeit, besseres Körperbewusstsein und somit Verringerung von Unfallgefährdung und Fehlzeiten.
  • Bestätigung der Belastbarkeit jedes Einzelnen und damit Abbau von Angst, Frust, Versagen, Resignation, Aggression. Aufbau von Selbstvertrauen.
  • Aufzeigen einer Alternative zu üblicher Freizeitgestaltung mit Disco, Auto, Fernsehen.
  • Vermittlung gesundheitsrelevanter Lebens- und Arbeitsweise, z. B. Rückenschule, Hygiene, Ernährung, Risikofaktoren.
  • Vermittlung von Spaß an der Bewegung, Lebensfreude, Wohlbefinden, damit Ausgleich zu Monotonie, Frust und einseitiger körperlicher Belastung.
  • Soziale Integration ausländischer Jugendlicher, Förderung der Kommunikation untereinander, Identifikation mit der Berufsschule.

Didaktisch-methodische Überlegungen müssen angestellt werden, um diese Ziele verfolgen zu können.

  • Feststellung der spezifischen Defizite, Fähigkeiten, Vorlieben, Erwartungen, Vorkenntnisse, Vorbelastungen.
  • Art der Klasse (Beruf, geschlechterspezifische Zusammensetzung, Klassenstärke)
  • Beschulungsform (Block- bzw. Teilzeitunterricht)
  • Jahreszeit
  • Bedürfnislage

Aus dem Pool von Sportarten und Betätigungsfeldern, aber auch der breiten Methodikpalette ergeben sich je nach Situation, Klasse und Unterrichtsform die Stundeninhalte. Unsere Prinzipien sind aber darüber hinaus ein sicherer, gesunder und offener Unterricht, d. h. Verständigung erzeugendes, aufeinander bezogenes Handeln von Schülern und Lehrern.